Das Imperium

Rattenfänger

 

Ungehemmt und sarkastisch gegenüber der Forschung im Imperium, welche er als „Pseudowissenschaft“ bezeichnete und offen kritisierte – Ein Ausdruck der ihn schnell ins Gefängnis brachte. Im Steinverlies herrschte ewige Dunkelheit, und er verlor bald die Übersicht über die Tage in Haft. Doch am meisten störte den Witzbold die stetige Stille: Er war selbst nie still und konnte es nicht leiden, wenn alle Geräusche um ihn herum erstarben.

Um nicht den Verstand zu verlieren, begann der Gefangene, eine einfache Melodie zu pfeifen. Das ungewohnte Geräusch lockte die Gefängnisratten an und der Witzbold hatte auf einmal Gesellschaft. Aus dem abgebrochenen Stück eines Kupferröhrchens bastelte er eine einfache Pfeife und merkte verwundert, dass sich mit jeder neuen Melodie immer mehr Ratten sich um ihn herum versammeln. Die Flöte verzauberte die Nager, sie gehorchten der Musik wie brave Soldaten den Befehlen eines Generals.

Lange Zeit übte er das Kommandieren seiner Truppe und als sich der Erfolg einstellte, war sein erster Befehl an die geschwänzten Diener, die Gitter des Kerkers durchzunagen. Der Gefangene konnte in die Freiheit entfliehen, und die graue Armee ging mit ihm. Die Ratten wurden zu seinen Händen, Ohren und sogar Augen, denn er selbst konnte nicht lange ins Licht sehen.

Am allerwenigsten wollte er zurück ins Gefängnis, und um der Verfolgung zu entkommen, beschloss er, in den Kriegsdienst beim Lord zu treten. Zunächst nahm ihn keiner ernst: Wozu ist schon ein Rattenfänger schon fähig? Dem Feind ein paar Moneten stehlen und die Fahnen durchlöchern? Allerdings schätzen die Dokths jede Art von Können, und es war die Aufgabe des Lords, für ihn eine Verwendung zu finden. Bald stellte sich heraus, dass die selbst gebastelte Flöte nicht nur die Ratten ihres Willens berauben konnte, sondern auch Menschen, und der Grobian mit der dunklen Brille wurde bei jedem Feldzug gern gesehen. Nun nennt man ihn oft den Rattenfänger, obwohl er schwört, dass er seinen bissigen Helfern niemals schaden würde.

Talente

Massenstärke

Für jedes Wesen, das ihm dient, bekommt der Held einen Bonus zur Angriffsstärke und zur Regeneration der Gesundheit.

Ratteninvasion

Das angegebene Gebiet wird von Tausenden von Ratten überfallen, die den Feinden im Aktionsradius Schaden zufügen. Wenn sich das Gebiet auf eigenem Terrain befindet, werden die Ratten den Schaden öfter zufügen, doch nach einem kurzen Zeitintervall wird das Terrain im Wirkungsgebiet in neutrales Terrain umgewandelt. Nach dem Erlernen des Talents „Rattenseuche“ werden die Stärke und Geschwindigkeit der Gegner, die von Ratten gebissen wurden, für eine kurze Zeit verringert.

Ruf der Flöte

Der Held verzaubert das angegebene Wesen mit seinem Spiel auf der Zauberflöte. Der gegnerische Held wird ihm für eine kurze Zeitdauer auf Schritt und Tritt folgen, die Soldaten verwandeln sich auf ewig in Diener des Helden. Die Anzahl der Kämpfer, die vom Helden kontrolliert werden können, ist strikt begrenzt! Das Talent „Betörendes Lied“ verringert den Schutz des verzauberten Helden, und die Kraft der Flöte erhöht die Gesundheit sowie die Geschwindigkeit der Regeneration von verzauberten Wesen.

Räuberische Ratten

Der Held schickt die schnellsten und geschicktesten Ratten als Späher voraus. Zu jedem Helden des Gegners läuft jeweils eine Ratte, die dem Helden alles zeigt, was sie unterwegs sieht. Wenn sie den Gegner erreicht, fügt sie ihm Schaden zu und stiehlt sein Prime, wonach sie zu ihrem Herrn zurückkehrt. Wenn sie es schafft, ihren Herrn zu erreichen, bekommt er das gestohlene Prime. Falls sie auf dem Rückweg von jemandem getötet wird, bekommt diese Person das Prime, das die Ratte getragen hatte.

Betörende Melodie

Solange der Held auf der Flöte spielt, werden alle Gegner betäubt. Nach dem Ende der Melodie werden alle Soldaten, die sich im Aktionsradius befinden, für einen kurzen Zeitraum zu Dienern des Helden. Nach dem Erlernen des Talents „Zaubermusik“ werden die gegnerischen Helden, die die Melodie gehört haben, für kurze Dauer langsamer und verlieren die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten einzusetzen.

 

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