Das Imperium

Förster

 

Der junge Zoologe wurde durch seine ausführlichen Beschreibungen von seltenen und gefährlichen Tieren berühmt, die er in der Prime-Zone fand - einer türkisfarbigen Narbe, die die Katastrophe auf dem Gesicht von Prai gezeichnet hatte. Der Wissenschaftler hatte keine Angst vor Bestien und Prime-Anomalien, die die Natur veränderten: Viele von ihnen hatte er selbst entdeckt, andere beobachtete er häufig nur einen Schritt von sich entfernt. Die unheilvolle Zone war schon lange heimisch und verständlich für ihn.

Doch es gibt weitaus gefährlichere Wesen als die Bestien - die Menschen. Ein Expeditionskorps der Adornier nahm den Wissenschaftler gefangen. Der Zoologe befand sich nun in feindlicher Gefangenschaft und musste sein Wissen gegen das Leben eintauschen: Auch auf der anderen Seite der Grenze wollte man alles über die Bestien wissen. Doch die Mauern seines Verlieses konnten ihn nicht lange aufhalten, er schaffte es, in die Freiheit zu fliehen.

Der Wissenschaftler irrte lange durch die gefährlichsten Gebiete der Prime-Zone in der Hoffnung, die Verfolger abzuschütteln. Schließlich kam der vom Hunger geschwächte Flüchtige vom rettenden Weg ab und verirrte sich. Die von der Katastrophe gezeichnete Zone, die er zu kennen glaubte wie seine Westentasche, verschlang ihn, ohne Spuren zu hinterlassen. Die Jahre des endlosen Umherirrens brachten ihn dem Wahnsinn der entstellten Welt näher: Er lernte es, den Wachstum der Bäume zu steuern, die schlaflosen Bären teilten ihre Felle mit ihm, und Vögel und Baumwurzeln wurden zu seinen Waffen.

Dreißig lange Jahre irrte er durch die Prime-Zone und traf in dieser Zeit keine einzige Menschenseele. Als er sich endlich zu den Menschen durchschlug, stellte sich heraus, dass er für sie bloß ein Jahr weggewesen war. Die Forscher nahmen an, dass der Zoologe in einer Raum-Zeit-Anomalie gefangen gewesen war und empfingen den Helden mit Respekt.

Wegen seiner Weisheit und der Verbindung zur Natur hält man ihn für einen Medizinmann, jedoch verfügt er über keinerlei magische Kräfte, nur über Wissen und Erfahrung. Und der Katalysator des Medizinmanns, ein keimender Pinienkern zeigt, dass ihm die verwunderlichsten Waldwunder untertan sind. Es ist viel Zeit vergangen, und dennoch ist dieser Kern immer noch frisch und immer noch grün.

Talente

Waldzauber

Wenn sich der Held neben dem Baum befindet, verbrauchen seine Fertigkeiten weniger Energie.

Wurzeln des Bösen

An der angegebenen Stelle holt der Held Baumwurzeln aus dem Boden, die den darauf stehenden Feinden magischen Schaden zufügen. Auf eigenem Terrain verlangsamen die „Wurzeln des Bösen“ die Gesundheitsregeneration dieser Feinde. Nach Erlernen des Talents „Leid des Schwachen“ erleiden Feinde, die unter Einwirkung des „Bösen Blickes des Raben“ oder des „Todesbaumes“ stehen, doppelt so viel Schaden von den „Wurzeln des Bösen“.

Lebendiges Fell

Wenn ein Feind versucht, den Helden anzugreifen, wird er vom Geist des Felles mit der Pfote geschlagen. Das Opfer erleidet Schaden, wird betäubt und vom Helden fortgeschleudert. Nach Erlernen des Talents „gespenstischer Hunger“ entziehen die Angriffe des Helden die Gesundheit des Gegners, sobald das Talent „Lebendiges Fell“ wieder verwendbar wird.

Böser Blick des Raben

Der Held hetzt seinen Raben auf den Feind. Der Rabe kreist für eine längere Zeit über dem Gegner und fügt ihm alle paar Sekunden Schaden zu. Gleichzeitig vertreibt er den Nebel des Krieges und erlaubt dem Opfer nicht, sich zu verstecken. Nach dem Erlernen des Talents „Dunkles Omen“ hat der Rabe die Chance den Gegner zu blenden.

Todesbaum

Der Held erschafft einen magischen Todesbaum, der sich als ein normaler Baum tarnt, bis ein Gegner in seiner Nähe auftaucht. Sobald dies der Fall ist, greift der Baum das Opfer an und versucht, es festzuhalten. Ist dieser Übergriff gelungen, wird der Baum den Gegner solange festhalten, wie dieser am Leben ist oder bis ein anderer verbündeter Todesbaum in seiner Nähe stirbt. Falls der Todesbaum stirbt, erschrecken sich alle anderen Todesbäume in seiner Reichweite, die vom Helden oder seinen Verbündeten zu Hilfe gerufen worden waren, und ihre Wirkung wird für 7 Sekunden unterbrochen. Falls die anderen Todesbäume schon jemanden in ihrer Gewalt haben, lassen sie ihr Opfer nach dem Tod eines Todesbaumes in der angegebenen Reichweite laufen. Auf dem eigenen Terrain des Helden verbrennt der Todesbaum die Energie des Gefangenen, die der Stärke des Baums gleich ist. Nach dem Erlernen des Talents „Baumdünger“ wird der Killerbaum durch die Gesundheit sowie die Stärke oder die Intelligenz (je nachdem welcher Wert am höchsten ist) des Helden verstärkt. Die Anzahl der vom Helden geschaffenen Todesbäume ist begrenzt.

 

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