Das Imperium

Doctrine

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Doctrine war von Kindesbeinen an von Alchemie begeistert. Als kleines Mädchen stellte sie ihre Lieblingspuppen als Laboranten ein und versuchte, mit ihnen zusammen ihre ersten Experimente zur Gewinnung des Philosophensteins aus dem Müll, den sie zur Hand hatte, durchzuführen. Sobald sie lesen konnte, fing sie an, die Bücher zum Lieblingsthema eifrig zu studieren. Die ständigen Experimente, die von Explosionen begleitet waren, haben ihr keine besondere Beliebtheit unter ihren weiblichen Altersgenossen gebracht, umso mehr interessierten sich die Jungen für Doctrine. Sie hatte nichts dagegen - mit ihnen war es interessanter. Sie hatte nie das Bedürfnis, über das Tanzen oder Kleider zu sprechen.

Sie glänzte in der Schule mit ihren Leistungen. Sie hatte auf sich aufmerksam gemacht, und es wurde ihr angeboten, ihr Studium ihres geliebten Faches an der besten Universität fortzusetzen. Sie sagte mit Freude zu und stürzte sich erneut in die Wissensaneignung, zeigte hervorragende Ergebnisse sowohl in ihrem Lieblingsfach als auch im ganzen Studium. In einem Laborseminar traf sie einen Studenten von der Fakultät der Mechanik. Doctrine, die seit ihrer Kindheit von Jungen umgeben war, die sie aber ausschließlich als Freunde betrachtete, verliebte sich endlich.

Alles lief wunderbar und es ging auf die Hochzeit zu - bis zu dem Zeitpunkt, in dem das Mädchen erfuhr, dass ihr Bräutigam meinte, dass seine Frau nach der Hochzeit zuhause bleiben und den häuslichen Herd hüten soll und sich nicht in den Laboren mit gefährlichen Experimenten beschäftigen dürfte. Enttäuscht von ihrem Liebsten trennte sie sich von ihm und fing die Suche nach einer Arbeit in ihrem geliebten Beruf an.

Aber auch hier hatte sie kein Glück. Das Verhalten von allen Arbeitgebern gegenüber Frauen in den alchemistischen Laboratorien war gleich verächtlich - sie sagten, sie heirate bald und gäbe ihre Arbeit auf. Sie verlor fast die Hoffnung, aber es erwachte plötzlich etwas in ihr. Doctrine hörte den Ruf des Prime.

Die interessanteste alchemistische Reaktion ist die Reaktion des menschlichen Körpers auf eine große Prime-Dosis. Das Mädchen konnte an nichts anderes denken als an den Prozess der Verwandlung des Organismus, der stattfindet, wenn das Prime einen Menschen zu verwandeln beginnt. Die Entscheidung kam schnell - zu den Werbern zu gehen und das Prime zu sich zu nehmen. Doctrine realisierte das sie eventuell sterben würde, aber das macht ihr nichts aus, der Tod war nichts anderes als ein weiteres alchemistisches Experiment für sie.

Die rauhen Werber, die an Menschen gewohnt waren, die zu ihnen kamen, um ein tödliches Experiment über sich ergehen zu lassen, waren erstaunt, als sie das Mädchen sahen, und versuchten, sie davon abzubringen. In Wirklichkeit verwandelt das Prime einen Menschen in einen Helden nur auf der Basis seiner eigenen seelischen Eigenschaften - alle weiblichen Helden sind daher sehr spezifisch und spezialisieren sich auf Wohltätigkeit, Koketterie und auf den Kontakt zur wilden Natur. Was will sie hier überhaupt mit ihren Formeln?

Aber es war unmöglich, Doctrine von ihrem Vorhaben abzubringen. Das Mädchen legte ihren Katalysator auf den Tisch - die Puppe, mit der sie als Kind gespielt hat, und die ihr als Partner in ihren Experimenten diente. Und sie trank das Prime ohne zu zögern aus.

Als sie wieder zu sich kam, hatte sie bereits den Heldenstatus und war vollkommen glücklich - konnte sie doch den Menschen endlich beweisen, dass das Wichtigste an einem Menschen seine Persönlichkeit ist, und alle Stereotypen und Vorurteile völlig nutzlos und dumm sind. Sie wurde zum Symbol des erneuerten Imperiums. Des Imperiums, in dem man über einen Menschen in erster Linie nach seinen Fähigkeiten urteilt. Gleichzeitig bekam sie solch hervorragende Kraft, dass sie vorübergehend ihre Klone erschaffen konnte - sie wollte schon immer Frauen treffen, die ihr ähnlich sind. Und das Prime erfüllte ihr diesen Wunsch.

Der Krieg - das ist die zukunftsträchtigste Richtung für einen Alchemisten. Sprengstoffe und starke Säuren - das alles verwendet Doctrine ohne Rücksicht auf die Sicherheitstechnik. Und das macht ihr Spaß.

Indem sie den Feinden Schaden mit ätzenden Substanzen zufügt und sie mithilfe von portioniertem Kleber verlangsamt, destilliert Doctrine aus den feindlichen Helden die Zutaten und Fraktionen des Prime, die man benötigt, um Klone mit Hilfe der darstellenden Alchemie zu erschaffen. Zeichnet sie korrekt einen alchemistischen Kreis, so kann sie zur richtigen Zeit an den richtigen Ort gelangen, um die ganze Macht der Alchemie auf die feindlichen Köpfe zu stürzen.

Talente

Darstellende Alchemie

Für jeden erfolgreichen Einsatz des Talentes „Ätzende Substanz“ oder „Kleberportion“ gegen einen feindlichen Helden bekommt die Heldin eine der einzigartigen Zutaten: Schwefel oder Quecksilber. Wenn sie sich im alchemistischen Kreis mit 2 Zutaten befindet, ruft die Heldin automatisch ihren Klon herbei, der der letzten der erhaltenen Zutaten entspricht. Die Schwefelangriffe fügen physischen und die Quecksilberangriffe magischen Schaden zu.

Ätzende Substanz

Doctrine wirft einen Flakon mit einer ätzenden Substanz und erschafft damit für wenige Sekunden einen Bereich, der den Feinden, die in ihn gelangen, für einige Zeit physischen Schaden zufügt. Feinde, die sich im Bereich der ätzenden Substanz bewegen, erleiden die doppelte Menge Schaden. Nach dem Erlernen des Talents „Besondere Fermente“ dehnt sich der von der ätzenden Substanz erschaffene Bereich allmählich aus.

Kleberportion

Doctrine wirft einen Flakon mit einer klebenden Substanz in die angegebene Richtung. Feinde, die in den kegelförmigen Wirkungsbereich der Kleberportion gelangen, bekommen magischen Schaden und verlieren für einige Zeit jede Sekunde 10 % der Bewegungsgeschwindigkeit. Wird der Einsatz vom eigenen Terrain ausgeübt, wachsen die anfängliche und maximale verlangsamende Wirkung. Nach dem Erlernen des Talents „Aktive Verbindungen“ werden die Feinde, die sich unter der Wirkung der „Kleberportion“ befinden, für einige Sekunden unfähig, ihre Talente einzusetzen.

Alchemistischer Kreis

Doctrine erschafft an einer angegebenen Stelle einen alchemistischen Kreis, oder sie versetzt sich in einen bereits existierenden Kreis. Bei der Versetzung ist die Dauer der Vorbereitung und der Wiederherstellung des Talents von der Entfernung des alchemistischen Kreises abhängig. Wenn das angegebene Ziel sich auf dem eigenen Terrain befindet, kann die Heldin einen Teil ihrer Gesundheit wiederherstellen. Nach dem Erlernen des Talents „Nebenwirkung“ kann die Heldin, wenn sie sich im alchemistischen Kreis befindet, sekündlich eine kleine Menge an Energie wiederherstellen.

Macht der Alchemie

Der herbeigerufene Klon greift den feindlichen Helden an. Der vom Schwefel herbeigerufene Klon fügt dem Ziel einen gewaltigen physischen Schaden zu. Der vom Quecksilber herbeigerufene Klon erlaubt dem Ziel für wenige Sekunden keine Handlungen. Die Stillstandsdauer ist umso höher, desto niedriger das Verhältnis zwischen der aktuellen Gesundheit von Doctrine und des Ziels ist. Nach dem Erlernen des Talent „Katalysator“ verringert sich die Dauer der Wiederherstellung des Talents „Kraft der Alchemie“ deutlich.

 

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