Die Bewahrer

Jäger

 

Vor vielen Jahren bewohnten Stämme von Zentauren die wilden Wälder und saftigen Weiden, die heute zum Königreich Adornien gehören. Diese hervorragenden Schützen und erfolgreichen Jäger verstanden sich nicht nur mit den Menschen gut, sondern unterhielten auch Beziehungen zu den sonst sehr misstrauischen Einhörnern.

Doch das wachsende Imperium von Alexander verdrängte und vernichtete viele Lebewesen und rottete sogar ganze Stämme und Völker aus. Die Zentauren flohen auf eine Insel im „Zornigen Ozeans“, und erst viele Jahre nach dem Kataklysmus erschien an der Grenze der Prime-Zone ein junger, graziöser Jäger. Womöglich war er der letzte Vertreter des alten Geschlechts dieser freiheitsliebenden Kreaturen.

Als hervorragender Fallensteller versorgte er die Adornier mit Pelzen und Wild, konnte aber weder den Sinn von Grenzen noch die Art des Konflikts mit den Dokths begreifen. " Jägers sollten versuchen nur so viel zu nehmen, damit sie genug haben, sich selbst und ihre Familie zu ernähren. Menschen nehmen aber immer mehr als sie brauchen", beschwerte sich der Zentaur. Die Adornier warnten ihn immer wieder, aber er ignorierte ihre Ratschläge und übertrat nach Belieben die Grenze des Imperiums.

Die Dokths versuchten, ihn einzufangen, aber der Zentaur entging stets erfolgreich seiner Gefangennahme. Eines Tages organisierten wütende Grenzwächter eine Hetzjagd auf ihn, als wäre er ein wildes Tier. Sie umzingelten den Zentauren und richteten ihre mit Prime geladenen Gewehre auf ihn. Ihre Forderung, sich zu ergeben, beantwortete der Jäger mit einem Schwall seiner Pfeile, doch die Kräfte waren ungleich verteilt. Seinen zerfetzten Leichnam warfen die Dokths den Bestien der Prime-Zone zum Fraß vor.

Doch in den magischen Nebeln des Prime wurde der Zentaur als Held wiedergeboren. Er bewahrte eine Kugel auf, die aus seiner tödlichen Wunde gefallen war, und machte sie zu seinem Katalysator. Der Jäger schwor den Adorniern Treue, besser gesagt: demjenigen Lord, der ihn in die Schlacht schicken und ihm die Chance geben würde, so viele Dokths wie möglich zu töten. Denn solange die verhassten Feinde existieren, gibt es auch Grenzen auf der Welt, und bis diese fielen würde die Welt keinen anhaltenden Frieden sehen.

Talente

Blutung

Die Angriffe des Helden fügen dem Feind blutende Wunden zu, was dazu führt, dass dieser in den drei Sekunden nach dem Angriff weiterhin an Gesundheit verliert. Außerdem ist der blutende Feind für den Helden immer sichtbar.

Verzauberter Pfeil

Der Held schießt auf das Ziel mit einem Verzauberten Pfeil, der dem ersten Feind in seiner Fluglinie Schaden zufügt. Der Treffer reduziert die Regeneration der Gesundheit des Ziels. Nach dem Erlernen des Talents „Präzisionsschuss“ wird blutenden Gegner 50% mehr Schaden zugefügt.

Wilder Ruf

Der Held bläst in das Kriegshorn, wobei die Gerissenheit aller Verbündeten im Umkreis erhöht wird. Bei Verwendung auf eigenen Terrain erhöht sich der Bonus auf die Gerissenheit.

Leidenschaftliche Jagd

Der Held erhöht für 5 Sekunden die Geschwindigkeit eines bestimmten Verbündeten um 50%. Nach dem Erlernen des Talents „Schnelligkeit des Jägers“ erhöht der Held nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Beweglichkeit des Verbündeten. Nach dem Erlernen vom „Jagdfieber“, erhält der Held durch die „Leidenschaftliche Jagd“ ebenfalls einen identischen Bonus. Bei der Verwendung auf eigenem Terrain erhöht sich dieser Effekt.

Vernichtender Schuss

Der Held spannt seinen Bogen und schießt einen Pfeil in die angegebene Richtung, der allen Gegnern auf seiner Flugbahn Schaden zufügt. Je stärker er den Bogen spannt, desto stärker wird der Schuss sein. Das Talent „Spur der Verwüstung“ vergrößert den Schadensbereich des Pfeils sowie den Schaden selbst.

 

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