Die Bewahrer

Feuerlibelle

 

Der große Guru der Lehre "Prime-An-gao" lehrte ein ruhiges, mäßiges Leben, dessen Kern nicht nur aus weltlichen Freuden, sondern auch aus der Bewunderung des Erhabenen, dem Erkennen des Vollkommenen und der geistigen Einheit mit allen Dingen bestand.

Er vermied Menschenansammlungen. Der Philosoph schätzte nichts auf der Welt so sehr wie den Komfort der Einsamkeit und die abgeschiedene Ruhe. So konnte er müßig seinen Gedanken frönen und mit seiner Feder all die wundervollen neuen Ideen aufzeichnen, die ihm in den Sinn kamen. Nur wenige auserwählte Schüler waren in der Lage, seine komplexen, philosophischen Gedankengänge nachzuvollziehen, doch die Klarheit und der phantastische Tiefgang seiner Sentenzen faszinierte die anspruchsvollsten Zuhörer, während der federleichte Humor, das Augenzwinkern in fast jeder Zeile und die treffenden Formulierungen alltäglicher Beobachtungen auch gewöhnliche Leser anlockten. Schon bald war es Mode bei den Adorniern, die Abhandlungen des Gurus zu lesen und die philosophischen und kontemplativen Übungen von "Prime-An-gao" zu praktizieren.

Der Ruf des Prime hat den Lehrmeister nicht allzu sehr erregt. An die Prozedur der Veränderung ging er sehr verantwortungsbewusst heran: Er rieb seinen gesamten Körper mit Prime ein und zündete den Stoff an, wie man es mit Weihrauch macht. Und als die Luft um ihn herum bläulich zu schimmern begann, setzte er auch seiner Wasserpfeife etwas Prime zu und zog genüsslich am Mundstück. Der Guru erhoffte sich eine maximale Vereinigung mit dem Prime.

Er erreichte sein Ziel. Der große Lehrer wurde zum Helden, doch nicht nur sein Wesen und seine Seele durchliefen eine Veränderung: Besonders erstaunlich war die Veränderung seines Körpers!

Der Guru wurde zur Feuerlibelle, einem Zauberdrachen aus alten Legenden, und nur seine Pfeife, die er zu seinem Katalysator machte, deutet an, dass er innerlich noch immer der Alte ist: weise, optimistisch und mit einem Hang zu Überlegungen und Gesprächen. Selbst im Kampf bleibt er immer noch er selbst. Und wenn die anderen Helden ihn fragen, warum er in den Krieg gezogen ist, verzieht die Feuerlibelle sein schlangenartiges Maul zu einem schiefen Lächeln und antwortet: "Das  Prime-An-gao führte mich hier her."

Talente

Lord des Äthers

Der magische Schaden, der den Feinden um den Arkandrachen herum zugefügt wird, erhöht sich um 10 %.

Arkanes Netz

Fügt einen erheblichen magischen Schaden zu. Wenn diese Beschwörung den Feind tötet, wird sie sofort wiederhergestellt und kann erneut eingesetzt werden. Das Erlernen des Talents „Magische Falle“ ermöglicht es, einem Gegner, der eines seiner Talente nach der Verletzung durch das „Arkanes Netz“ verwenden wollte, zusätzlichen Schaden zuzufügen. Darüber hinaus sinken für einige Sekunden die Geschwindigkeit und die Beweglichkeit des Feindes in erheblichem Maße.

Ätherform

In seiner Ätherform besitzt der Held die Fähigkeit, durch Lebewesen hindurchzugehen und bei der Berührung mit ihnen seine Energie aufzuladen. Verlässt er seine Ätherform auf eigenem Terrain, erhält er zusätzliche Energie. Das Talent „Krampf“ ermöglicht es dem Helden, Feinden, an denen er in seiner Ätherform vorbeigeht, zusätzlichen Schaden zuzufügen; und nach Erlernen von „Äthergeist“ erhöht der Held seine Geschwindigkeit in der Ätherform bedeutend.

Ätherschild

Für einige Sekunden umgibt sich der Held mit einem magischen Schild, einen erheblichen Teil des von ihm erlittenen Schadens absorbiert. Dabei wird statt der Gesundheit die Energie des Helden verbraucht. Wenn der Held den Schild auf eigenem Terrain abnimmt, wird seine Gesundheit proportional zu seiner maximalen Energie wiederhergestellt.

ph des Geistes

Der Held schüttet seine Energie in das Ziel aus, und fügt ihm nach einer kurzen Zeit einen kolossalen Schaden zu. Falls die Verwendung dieser Fertigkeit den feindlichen Helden getötet hat, bekommt der Held einen dauerhaften Bonus zur Energie. Nach dem Erlernen des Talents „Energieresonanz“ erhöht sich der Schaden durch den „Triumph des Geistes“. Die Höhe des Bonus hängt von der Differenz zwischen der maximalen Energie des Helden und des Opfers ab.

 

Mit Freunden teilen